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26.10.2008

Mein ungutes Gefühl hat sich bestätigt und wir haben ein typisches „Jugendherbergsproblem“ noch vor dem Frühstück zu beseitigen. Sämtliche Türschlösser sind mit Senf verziert worden. Zum Glück hat es über Nacht mehr oder weniger viel geregnet und so konnte der Senf unseren Schlössern nicht viel anhaben.
Mit einigen Flüchen , viel warmen Spülwasserr konnte Mario das Gröbste schon mal vor dem Frühstück erledigen…..

Nun, das Frühstück hat trotzdem geschmeckt und auch den letzten müden Geist aus dem Bett geholt.

Pünktlich um 10:00 stehen wir dann vor dem Safari-Park und schon eine ¼ Std später auf dem dazugehörenden Parkplatz, den man übrigens ohne Verlassen des Parks erreichen kann.

Wir geniessen die Fahrt durch den Park selbst, bestaunen die weißen  Löwen und Tiger und sind ebenfalls von den restlichen Wildtieren fasziniert.

Gegen Mittag gibt´s dann Womo-Spezial-Essen: Curry-Geschnetzelltes mit Reis und Salat und ich brauch nur noch meine Lieben per Telefon zu informieren, dass das essen schon auf dem Tisch steht. Da die Beiden gerade in einem Fahrgeschäft unterwegs sind dauert es etwas länger bis die Mannschaft komplett ist.
Am Nachmittag macht uns dann das Wetter eine Strich durch die Rechnung und wir beschließen uns gen Süden in Richtung Heimat auf zu machen. Wir tun gut daran, denn ist regnet junge Hunde und wir haben mal wieder Stau ohne Ende.

Um 19:00 liegt Laguna wieder vor Anker und wird am nächsten Tag  wieder klar gemacht für die wahrscheinlich letzte Tour des Jahres.

Vorteil: Parkplatz im Safari-Park liegt innerhalb des Parkgeländes und ist somit ideal für Womo-Familien, da man
ohne Verlassen des Parks an das Auto kommt und man nicht auf die meist teure und nicht wirklich Gastronomie in dem Park angewiesen ist.

29.03.2008

7:30 Uhr aufstehen….

schnell frühstücken und dann ab auf den Highway Richtung Dover.

Das Wetter lässt schon wieder zu wünschen übrig und mal wieder Sturm gemeldet wird, wollen wir versuchen so früh wie möglich auf die Fähre zu kommen.

Wir buchen für 60€ Aufpreis die Fähre um 12:40 Uhr und somit hat uns das europäische Festland gegen 14:30 Uhr wieder.

Nun stehen noch gut 600km Fahrt vor uns und wir fangen mit dem „Kilometerfressen“.

Wir landen mit unserem Nasenbären gegen 21:00 Uhr wieder in Freudenberg.

Hinter uns liegen 14 tolle Tage mit schönen Eindrücken, verrückten Erlebnissen, Kontakten mit netten Leuten und der Erkenntnis, dass ein Womo-Urlaub nur noch mit dem eigenen Womo in Frage kommt.

Und das London eine wirklich sehenswerte Stadt ist auch wenn man anschließend platte Füße hat

05.10.2008

Es ist 9 Uhr und wir wollen los…..
O.K. normal ist das ja auch kein Prob, aber unser Duci hat ein Problem mit der Batterie.
Obwohl…. gestern Mittag ist er noch mal angesprungen, nachdem wir auf einem Supermarktparkplatz Mittagsrast gemacht haben.

Auch hier haben wir wieder Glück, es ist Zeit für den Kirchgang und ich denke, es hatte jemand ein Einsehen mit uns, so direkt unter dem Kirchturm….
Auf jeden Fall konnten wir fast pünktlich die Fahrt Richtung Harderwijk zum Dolphenarium.

Das Wetter ist allerdings gegen uns, es stürmt und regnet…..
Trotzdem packen wir uns wetterfest ein und ziehen erst einmal los.

Nach dem Mittagessen Hat auch Caro keine Lust weiterhin durch Regen und Sturm zu latschen und so machen wir uns langsam Richtung Heimat auf die Socken.
Vorher müssen wir jedoch mal wieder Starthilfe eines netten Holländer in Anspruch nehmen.
Nachdem Co-Pilot Mario alles im hinteren Bereich kontrolliert hat ist alles klar zum Take off.

Trotz immenser Stauungen rund um die bekannten Knotenpunkten schaffen wir es dank Navi ohne diesem. Wir tanken nochmals in Holland und kommen dann nach rund 4 Stunden Fahrt und Dauerregen wieder in Freudenberg an.

24.08.2008

Heute ist Sonntag und somit lassen wir es ruhig angehen.
Ich kümmere mich um das „innere“ der Laguna, soll heißen Aufwasch und alles reisefertig verstauen.
Mario flucht heftig darüber, das die Fahrräder nicht so in die Heckgarage passen, wie er es sich wünscht…..
Habe ich erwähnt, daß ich dann die absolut falsche Bemerkung über den Kauf eines Fahrradträgers abgegeben habe? Nein? Auch gut, ich ernte noch einen brummeligen Kommentar und einen nicht minder bösen Blick……


Um 12:00 Uhr ist alles reisfertig verstaut, die Passagiere sitzen nach erfolgreichem Boarding angeschnallt auf den ihnen zugewiesenen Plätzen und der Co-Pilot checkt Navi und sonstige Boardinstrumente.
Ebenso wollen wir dem deutschen Fiskus noch eine lange Nase machen und ihm die Mineralölsteuer entziehen und steuern deshalb gen Wasserbillig / Luxembourg .
Schnell muss ich erkennen, das geht nicht, den die Hauptroute nach Wasserbillig von der Autobahn ist für Fahrzeuge über 3,5 to gesperrt.
Mein Co-Pilot und ich entschließen uns dann den Rückweg Richtung Deutschland anzutreten.
Nach mehreren engen Ortsdurchfahrten, des weiteren von rücksichtslosen PKW-Fahrern zugeparkten Einbahnstraßen in verkehrsberuhigten Zonen haben wir so ziemlich alles erlebt.
Da parkt jemand tatsächlich so blöde, das selbst dort die Feuerwehr nicht mehr durchgekommen wäre.
Nun denn, Rückwärtsfahren ist nicht wirklich mein Ding und gebe völlig entnervt und leicht gereizt den Fahrersitz frei und versuche die Autofahrer davon zu über zeugen, das sie alle mal ein bisschen nachdenken und vielleicht mal gerade warten, sodass wir die Chance haben hier wieder raus zu kommen. Nach einigen hitzigen Diskussionen klappt es dann endlich. Vielleicht hätten wir ganz einfach mal die Polizei holen sollen…….
Nun gut, die Mineralölsteuer haben wir nicht zahlen müssen und haben erst den Hunger der Laguna gestillt dann den unsrigen bei dem gelben M auf rotem Grund.
Mario hat dann den Rest der Heimfahrt übernommen, auch der Co-Pilot wurde kurzerhand ausgetauscht und um 18:00 Uhr sind wir dann wieder sicher im Heimathafen gelandet.

Km Abfahrt:    22.659
Km Ankunft:    22……  leider nicht aufgepasst
Strecke: ca. 250 – 300 km

Fahrzeit: ca. 6 Std. mit Pausen…

25.10.2008

Aufgrund der aktuellen Wetterlage ist das Programm kurzerhand und sehr flexibel geändert worden.  
Caro hatte noch einen Gutschein vom dem Ishara-Erlebnisbad in Bielefeld. Also lange Rede kurzer Sinn: schlechtes Wetter=Schwimmbadwetter.
Nach einem kurzen Frühstück geht es auch schon los Richtung Bielefeld. Dann erwartet uns das Geduldspiel der Parkplatzsuche. Mit dem Auto wäre es kein Problem: Parkhaus und gut, aber da passen wir leider heute nicht rein, also beissen wir in den sauren Apfel und parken relativ in der Nähe auf einem bewachten Parkplatz bei Aldi, Lidl oder C0, packen unsere Sachen in die Taschen und schleifen uns und die Taschen in Richtung Bad….
Ab jetzt heißt es bis heute abend relaxen, saunieren und Schwimmen…..

Abends machen wir uns dann zum Stellplatz (kostenlos und ohne Strom und V/E) am Bielefelder Wildtierpark auf. Den Rest des Tages laufen wir noch durch eben diesen Park,  der übrigens kein Eintritt kostet, sich aber über eine kleine Spende freut, und kehren kurz nach Einbruch der Dunkelheit und leichten Nieselregen wieder an unsere Laguna zurück. Nach einem gemütlichen Abendessen und einigen Spielen legen wir uns relativ früh ins Bett und genießen die Nacht.
Die laute Musik von der naheliegenden Kneipe stört nicht wirklich, aber irgendwie schlafe ich nicht wirklich gut…..

28.03.2008

Der letzte Tag in London bricht an und selbst heute haben wir noch einiges vor:

Allerdings scheint Caro immer noch nicht wirklich aus den Federn zu kommen und so sind wir heute mit dem Frühstück spät dran.

Wir sitzen erst gegen 9:30Uhr im Zug, haben aber natürlich vorher noch Opa Theo ganz lieb zum Geburtstag per Handy
gratuliert.

Zuerst wollen wir uns noch die Millenniums Bridge anschauen.
Sie wurde anlässlich der Jahrtausendwende gebaut und dient als reine Fußgängerbrücke über die Themse.
Geht man von der richtigen Uferseite aus los, so läuft man genau auf St. Pauls Cathedral zu. Ein toller Anblick, wenn nur nicht der typische Londoner  Regen wäre.

Weiter geht’s durch den immer stärker werdenden Regen zum Tee- und Kaffee-Museum.
Hier wird alles rund um Kaffee und Tee aus der ganzen Welt gesammelt und liebevoll ausgestellt.

Nachdem wir wieder trocken sind und uns durch das Museum geschlängelt haben, geht es zurück zum Trafalgar Square.
Leider regnet es immer noch und der Wind bläst uns ganz schön um die Ohren….

Gestern waren wir schon mal hier, aber nur mit dem Bus daran vorbei gefahren. Nun denn, nass sind wir ja sowie so schon.

In weiter Ferne taucht schon das Kaufhaus auf, welches man unbedingt, wenn man in London weilt, gesehen haben muss.

Das Harrod`s

Nicht nur von außen, sondern auch von Innen.
Wir stürzen uns ins Getümmel und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus…..

So, nachdem wir ausgiebig in einigen Abteilungen gestöbert haben, empfängt uns vor der Türe Sonnenschein….

Es geht weiter zum Piccadilly-Circus

und noch ein schöner Brunnen

Am Trafalgar Square nutzen wir doch noch mal das schöne Wetter um noch einige Photos zu machen…

So, das war unser letzter Tag in London und somit auch in England.

Nach einer kleinen Panne, wir haben den Zug in die falsche Richtung genommen, sind wir dann doch noch auf dem Camp-Site in Abbey Wood angekommen.

Jetzt heißt es dann unseren Nasenbären schon mal so weit es geht reisefertig zu machen, damit wir morgen dann frühzeitig nach Hause aufbrechen können.

04.10.2008

Nach der erwarteten stürmischen Nacht mit viel Regen schauen wir noch ziemlich müde aus der Wäsche als wir um 9:00 los wollen.

Heute ist der Chefsessel vorne links meiner, voller Spannung drehe ich am Zündschlüssel und……
…..nichts, das übliche Geräusch des Anlassers und sonst nichts……

Zum Glück findet sich schnell ein passendes Auto mit einem hilfsbereiten Fahrer und der Duc springt wieder a. So langsam tippen wir auf ein recht großes Stromproblem, aber eigentlich kann es nicht sein, da wir kaum Verbraucher die Nacht über an hatten….

Nun denn, trotz allem genießen wir die Fahrt über den Ijsseldamm, wobei der Blick zur freien Nordsee auf Grund des Dammes versperrt bleibt.
In der Hälfte des gigantischen Bauwerkes gibt es ein Aussichtspunkt. Mario, heute Co-Pilot, möchte dort mal ein paar Fotos machen.
Gut der Motor läuft……..

Wir genießen weiterhin die Landschaft, der Regen hat sich verzogen, und fahren in aller Ruhe Richtung Zwolle.

Lange müssen wir nicht suchen, denn die Beschilderung zum Turfmarkt, wo es drei – fünf Stellplätze gibt, ist gut.
Gegen 17:30 Uhr kommen wir, wuchten die Fahrräder aus der Heckgarage, fluchen dabei ein wenig und machen uns erst einmal auf Richtung Innenstadt.

Wir wundern uns schon ein wenig, dass wir etwas blöde angeschaut werden. Nach einigen Minuten wird es uns klar. Wir sind in Holland und dort trägt man keine Fahrradhelme, allerhöchstens Mützen, denn die gehen nicht kaputt beim Aufprall.
Aber wir sind ein Vorbild für unsere Tochter und lassen den Helm auf dem Kopp und ignorieren die Blicke und den recht unkonventionellen Fahrstil der Holländer. Aber das Eis schmeckt klasse und der Abend verläuft ruhig und gemütlich.

23.08.2008

8:00, der Wecker, besser das Handy klingelt und mahnt uns endlich aufzustehen.

Nach einem guten Frühstück machen wir uns gegen 10:00 Uhr auf dem Weg.
Das Ziel heute ist Wintrich.

Doch bevor es auf die Straße geht, sollten wir noch unsere Wasservorräte auffüllen, denn Caro hat heute morgen geduscht.

Nachdem das relativ unproblematisch erledigt ist, machen wir uns in Richtung Bernkastel-Kues entlang der B53 auf.

Ankunft ca. 12:30 in Wintrich Stellplatz. Wir suchen uns einen schönen Platz und ich kümmere mich um das Mittagessen.
Caro und Mario erkunden den Platz und die nähere Umgebung.

Danach entschließen wir uns noch zu einer kleinen Radtour an der Mosel entlang.
Bevor wir den Rückweg antreten stärken wir uns noch mit einem Stück Kuchen und Getränken, aber wir müssen feststellen, das trotz August und eigentlich gutem Wetter erschreckend wenig los ist.
Naja, so haben wir wenigsten etwas Ruhe.

Den Abend verbringen wir ganz gemütlich im Womo mit gemeinsamen Spielen.

Km Abfahrt:    22.609
Km Ankunft:    22.659
Strecke:    59 km

Fahrzeit: 2 Std 15 min mit Pausen

Stellplatz:
Schotter, mit Wiese, klare Pazellierung
V/E: ja
WC: nein
Dusche: ja, kostenpflichtig
Preis: 7€

24.10.2008

Dank der Vorteilskarte der Reisemobil-Zeitschrift haben wir verbilligten Eintritt in den Safari-Park bei Schloß-Holte Stukenbrock (schreibt man das so???).
Morgens wird Wohni mal kurz als Lastesel missbraucht und fährt Caro samt Fahrrad zur Schule, da diese noch für die Fahrrad-Prüfung üben müssen. Derweil kaufe ich ein und mache unsere Laguna reisefertig.
Um 15:00 Uhr heißt es dann endlich: „Klar Schiff, fertig zum Auslaufen“.
Wir nehmen Kurs auf Bielefeld, also nördliche Richtung uf der A45, wo wir auch gleich bei Hagen in die Staufalle tappen.
Zwei Dinge passen gar nicht zusammen: Freitag und nach Norden auf den vorhandenen Autobahnen fahren. Das heißt Stau, Stau und nochmals Stau…….

Eigentlich wollten wir heute noch zum Hermannsdenkmal und ebenso zu den Externsteinen. Von beidem sehen wir allerdings nur noch die leeren Parkplätze und die auch noch im Dunklen bei Regen….
Unsere Stimmung ist ebenfalls schon lange nicht heiter bis wolkig , sondern hat sich dem Wetter gnadenlos angepasst.
Zum Glück haben wir nach kurzer Suche dann einen feinen gemütlichen Gasthof gefunden. Dort haben wir ersteinmal gut gegessen und wir durften dort auch unser Nachtlager aufschlafen.
Mit der nötigen Bettschwere sind wir dann gegen 22:30 Uhr in die Kojen gefallen und haben trotz Hauptstrasse, Eisenbahn-Linie, leichter Schräglage und automatischer Ganz-Nacht-Beleuchtung einer Laterne vorzüglich geschlafen.

27.03.2008

Heute wollen wir noch folgende Programmpunkte erledigen:

London Zoo
Spielzeug Museum
Piccadilly Circus
Trafalgar Square
Crest of London (Souvenir-Laden)

London Zoo

Der Londoner Zoo ist eigentlich sehr schön, hat aber leider noch sehr kleine und auch alte Gehege.
Aber trotzdem  hat es uns dort sehr gut gefallen und haben einige Tiere mal „ hautnah“ erleben dürfen

Nach einer erholsamen Fahrt im Linienbus ging es dann weiter zum Spielzeug-Museum.

Alleine schon das „Durchwandern“ eines alten englischen Wohnhauses ist dieser Besuch wert.
Von den Exponaten her, fühlt man sich um einige Jahre nach hinten geschoben, eher so von 1900 – 1960/70.

Auch heute landen wir in der Rushhour, aber es stört uns nicht weiter, so haben wir wenigsten ausreichend Zeit ein oder doch gleich mehrere Blicke aus dem Fenster zu werfen

Es geht über die Oxford Street mit der Linie No.15 zum Piccadilly Circus und Trafalgar Square

Und dann geht gar nichts mehr:

Nach einer guten halben Stunde steigen wir dann aus und versuchen zu Fuß dem totalen Verkehrschaos zu entkommen.

Wir brauchen noch eine Stunde bis wir aus London Down Town raus sind.
Und der Weg vom Bahnhof zum Campsite scheint auch jeden Abend länger zu werden.

Aber schön war es heute trotzdem, da wir einen seltenen Gast am Himmel gesehen haben, nämlich die Sonne.

Natürlich muss auch ein Souvenir sein.
Den sog. Befeater  Bear haben wir aufgrund des London-Passes für jeden gratis bekommen im Crest of London.
(Souvenir-Laden)