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29.03.2008

7:30 Uhr aufstehen….

schnell frühstücken und dann ab auf den Highway Richtung Dover.

Das Wetter lässt schon wieder zu wünschen übrig und mal wieder Sturm gemeldet wird, wollen wir versuchen so früh wie möglich auf die Fähre zu kommen.

Wir buchen für 60€ Aufpreis die Fähre um 12:40 Uhr und somit hat uns das europäische Festland gegen 14:30 Uhr wieder.

Nun stehen noch gut 600km Fahrt vor uns und wir fangen mit dem „Kilometerfressen“.

Wir landen mit unserem Nasenbären gegen 21:00 Uhr wieder in Freudenberg.

Hinter uns liegen 14 tolle Tage mit schönen Eindrücken, verrückten Erlebnissen, Kontakten mit netten Leuten und der Erkenntnis, dass ein Womo-Urlaub nur noch mit dem eigenen Womo in Frage kommt.

Und das London eine wirklich sehenswerte Stadt ist auch wenn man anschließend platte Füße hat

28.03.2008

Der letzte Tag in London bricht an und selbst heute haben wir noch einiges vor:

Allerdings scheint Caro immer noch nicht wirklich aus den Federn zu kommen und so sind wir heute mit dem Frühstück spät dran.

Wir sitzen erst gegen 9:30Uhr im Zug, haben aber natürlich vorher noch Opa Theo ganz lieb zum Geburtstag per Handy
gratuliert.

Zuerst wollen wir uns noch die Millenniums Bridge anschauen.
Sie wurde anlässlich der Jahrtausendwende gebaut und dient als reine Fußgängerbrücke über die Themse.
Geht man von der richtigen Uferseite aus los, so läuft man genau auf St. Pauls Cathedral zu. Ein toller Anblick, wenn nur nicht der typische Londoner  Regen wäre.

Weiter geht’s durch den immer stärker werdenden Regen zum Tee- und Kaffee-Museum.
Hier wird alles rund um Kaffee und Tee aus der ganzen Welt gesammelt und liebevoll ausgestellt.

Nachdem wir wieder trocken sind und uns durch das Museum geschlängelt haben, geht es zurück zum Trafalgar Square.
Leider regnet es immer noch und der Wind bläst uns ganz schön um die Ohren….

Gestern waren wir schon mal hier, aber nur mit dem Bus daran vorbei gefahren. Nun denn, nass sind wir ja sowie so schon.

In weiter Ferne taucht schon das Kaufhaus auf, welches man unbedingt, wenn man in London weilt, gesehen haben muss.

Das Harrod`s

Nicht nur von außen, sondern auch von Innen.
Wir stürzen uns ins Getümmel und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus…..

So, nachdem wir ausgiebig in einigen Abteilungen gestöbert haben, empfängt uns vor der Türe Sonnenschein….

Es geht weiter zum Piccadilly-Circus

und noch ein schöner Brunnen

Am Trafalgar Square nutzen wir doch noch mal das schöne Wetter um noch einige Photos zu machen…

So, das war unser letzter Tag in London und somit auch in England.

Nach einer kleinen Panne, wir haben den Zug in die falsche Richtung genommen, sind wir dann doch noch auf dem Camp-Site in Abbey Wood angekommen.

Jetzt heißt es dann unseren Nasenbären schon mal so weit es geht reisefertig zu machen, damit wir morgen dann frühzeitig nach Hause aufbrechen können.

27.03.2008

Heute wollen wir noch folgende Programmpunkte erledigen:

London Zoo
Spielzeug Museum
Piccadilly Circus
Trafalgar Square
Crest of London (Souvenir-Laden)

London Zoo

Der Londoner Zoo ist eigentlich sehr schön, hat aber leider noch sehr kleine und auch alte Gehege.
Aber trotzdem  hat es uns dort sehr gut gefallen und haben einige Tiere mal „ hautnah“ erleben dürfen

Nach einer erholsamen Fahrt im Linienbus ging es dann weiter zum Spielzeug-Museum.

Alleine schon das „Durchwandern“ eines alten englischen Wohnhauses ist dieser Besuch wert.
Von den Exponaten her, fühlt man sich um einige Jahre nach hinten geschoben, eher so von 1900 – 1960/70.

Auch heute landen wir in der Rushhour, aber es stört uns nicht weiter, so haben wir wenigsten ausreichend Zeit ein oder doch gleich mehrere Blicke aus dem Fenster zu werfen

Es geht über die Oxford Street mit der Linie No.15 zum Piccadilly Circus und Trafalgar Square

Und dann geht gar nichts mehr:

Nach einer guten halben Stunde steigen wir dann aus und versuchen zu Fuß dem totalen Verkehrschaos zu entkommen.

Wir brauchen noch eine Stunde bis wir aus London Down Town raus sind.
Und der Weg vom Bahnhof zum Campsite scheint auch jeden Abend länger zu werden.

Aber schön war es heute trotzdem, da wir einen seltenen Gast am Himmel gesehen haben, nämlich die Sonne.

Natürlich muss auch ein Souvenir sein.
Den sog. Befeater  Bear haben wir aufgrund des London-Passes für jeden gratis bekommen im Crest of London.
(Souvenir-Laden)

26.03.2008

Tag zwei der Rallye hat folgende Ziele:

Downing Street No. 10
“Changing the Guards” bei der Whitehall
Buckingham Palace
Royal Mews
Bootsfahrt auf der Themse nach Greenwich
Greenwich „Bandstanding“

Gegen 7:00 Uhr klingelt unerbittlich der Wecker und um 9:00 Uhr geht’s Richtung Down Town.

„The Tube“, wie die U-Bahn von den Londoner genannt wird, spuckt uns direkt vor die Füße des Big Bens und Houses of Parliamentes aus.
Wir haben uns allerdings schon im Vorfels da zu entschieden diese beiden Attraktionen und Westminster Abbey einmal aus Zeitgründen, aber auch wegen der horrend hohen Eintrittspreise nicht zu besichtigen.

Aber für ein Photo reicht die Zeit dennoch

Und dann fällt der Startschuss für unsere heutige Kultur – Pur – Tour

Downing Street No. 10:
seit 1735 Amtssitz des Premiers und gleichzeitig Herzstück des Regierungsviertel. Es ist so gut gesichert,
dass es nicht mal für ein schönes  Photo reicht.

Changing the Guards bei Whitehall:

Hier findet jeden Tag ein Wachwechsel hoch zu Ross statt.
Die Straße wurde nach dem früheren Whitehall Palace benannt. Sie ist heute das Synonym für das Regierungsviertel.
Hier halten, trotz allem Rummel, ein Soldat zu Fuß und zwei
berittene Soldaten mit stoischer Ruhe Wache.

Der Fußsoldat ließ sich selbst durch einen Rempler von Mario nicht von seinem Weg abbringen

Das lange Warten auf den Wachwechsel hat sich gelohnt und wir konnten den Platz in der ersten Reihe gut verteidigen

Buckingham Palace:

Nach einem Sparziergang durch den angrenzenden St. Jame´s Park gelangen wir zum Buckingham Palace.
Es empfangen uns Massen von Touristen, was Caro nicht davon abhielt erst ein mal völlig unbeeindruckt eine Pause ein zu legen.

Selbst Mario und mir waren die Menschenmassen zu viel, haben nur ein Photo aus der Ferne geschossen und gut war.

Unsere Füße verlangen nun wirklich nach einer Pause, die vor allem Caro auch verdient haben.
Wir suchen uns ein kleines Bistro direkt gegenüber unserem nächsten Etappenziel, den Royal Mews.

Royal Mews

Der königliche Pferdestall, mal ganz Plump übersetzt.
Es ist ein relativ weitläufiges Gebäude und beherbergt neben den königlichen Kutschen auch noch ca. 30 4-beinige königliche Angestellte. Die Pferde der königlichen Familie.
Leider befinden sich alle Pferde aufgrund des Staatsbesuches auf Schloss Windsor……

…. nur Jasper nicht.
Die Königin höchstselbst gibt den Pferden ihren Namen.
Ebenso werden noch heute dort die Pferde innerhalb von 3 – 4 Jahren ausgebildet.

Zum wiederholten Male werden wir gründlich in der Security-Zone gecheckt, ergattern einen Audio Guide und los geht’s.

Genau wie das Schloss Windsor und Tower und sind die Royal Mews ebenfalls  durch Angestellte komplett bewohnt und man sollte auch auf normalen Autoverkehr achten.

Bestaunt haben wir auch die Krönungskutsche.
Sie wiegt 4 Tonnen und wird von 8 Pferden mit 4 Postillionen gezogen.
Die Gangart der Pferde beschränkt sich dabei nur auf „Schritt“.
Um die diese Kutsche aus ihrer Remise zu bekommen sind einige Handwerker und ca. 1 Woche Zeit nötig

So, so langsam kommen wir zu dem gemütlichen Teil der Tour-de-Kultur, nämlich der Bootsfahrt  auf der Themse.

Zwischendurch besuchen wir noch ein Museum über die englische Militärgeschichte.

The Guards Museum

Wir schlendern langsam zum Westminster-Pier zurück, buchen unsere Passage und warten der Dinge die da kommen.

Leider wird das Wetter immer schlechter, der Himmel zieht sich immer mehr zu und der Wind gewinnt auch wieder a Stärke.

Trotz alle dem genießen wir die Bootstour auf der Themse Richtung Greenwich und sehen noch mal fast alle Sehenswürdigkeiten von London.

Caro und ich hatten uns schon etwas früher unter Deck begeben und dort die Wärme genossen

Greenwich „Bandstanding“

Kaum verlassen wir in Greenwich das Boot beginnt es wie aus Kübeln zu schütten.
Wir sind bemüht den schnellsten Weg zu dem sogenannten „Bandstanding“ zu finden. Also den Nullmeridian auf zu spüren.

Gegen 17:00 Uhr finden wir diesen und müssen enttäuscht feststellen, dass das ganze schon geschlossen hat
Last Admission : 4:30pm.
Gut, wir sind schon völlig durchnässt, der Regen läuft mittlerweile schon durch die Schuhe nach draußen, haben wir aber trotzdem noch unseren Spaß.

Es schüttet wie aus Kübeln:

Wir geraten natürlich in die Rushhour und so schaffen nur Mario und Caro es in den Zug und ich bleibe am Bahnsteig zurück. Normal kein Problem, aber Mario hat meine Travelcard….
Caro findet das wohl auch nicht toll, dass Mama plötzlich so alleine dort am Bahnsteig steht.
Also an der nächsten Station die Beiden aus dem Zug raus, ich in den nächsten rein und die beiden wieder aufgesammelt….

Völlig erschöpft, nass uns kalt kehren wir gegen 19:00 auf den Campingplatz zurück.

Wir genießen noch ein gutes Essen und dann betten wir unser Haupt ziemlich schnell auf dem Kopfkissen.

25.03.2008

Gleich am ersten Tag in London stürzen wir uns, zumindest was das „Sightseeing“ angeht in die Vollen.

Wir beginnen mit der „Tower Bridge“.

1886 – 1894 erbaut, war sie zur damaligen Zeit die wohl modernste Zugbrücke der Welt.
Die beiden Hälften der Brücke konnten mit Dampfmaschinen, heute geschieht das elektrisch, innerhalb 90 sec geöffnet werden und auch große Schiffe konnten passieren.

Noch heute ist sie eine wichtige Verbindung zwischen den beiden Ufern der Themse.
Eine Ausstellung in den beiden Türmen erläutert die Technik und Geschichte der Brücke

Auch einen Blick in die ehemaligen Maschinenräume war sehr interessant und aufschlussreich.

In der Ferne sehen wir auch schon unser nächstes Ziel der „Touristen-Rallye“, der „Tower of London“

Nach einer kurzen Verschnaufpause stürzen wir uns erneut in den touristischen Wahnsinn, schnappen uns einen Audio-Guide und ziehen Richtung „Jewel House“ los.
Dort sind die Kronjuwelen aufbewahrt und ausgestellt.

So lang haben wir Gott sei Dank nicht angestanden…..

Wir schauen hier und da und wissen bald gar nicht mehr wann welcher König oder Eroberer hier geherrscht oder gefangen war.

Einige Bilder von reichlich altem Gemäuer…….
Und wir merken, dass uns reichlich Geschichtswissen fehlt….
Jaja, die Schule lässt grüßen, hätte man damals besser aufgepasst, könnte man jetzt sinnvollere Kommentare abgeben

Auch das beste Stück wurde damals schon gut schützt…..

ebenso die wertvollen Kampfrösser

Noch ein paar Eindrücke…..

So, nach einer kurzen Mittagspause kommen wir an den letzten Zielort der „Rallye“

St. Paul’s Cathedral

Die Kathedrale ist neben dem Big Ben, Tower und Tower Bridge eines der markantesten Wahreichen von London.

Wir besteigen die Kuppel, d.h. mein Aufstieg endet in der Whispery Gallery, 65m hoch mit einem Durchmesser von 48m, Mario und Caro wagen sich immerhin bis auf den 2. äußeren Ring der Kuppel.

Leider darf innerhalb der Kirche nicht photographiert werden.

Auch ein Besuch der Krypta darf nicht fehlen.
Am  Sargopharg von Lord Nelson stellt Carolin dann folgende Frage: „Papa, müffelt das denn nicht, wenn man den Deckel anhebt?“

Ich denke weitere Kommentare kann man sich zu dieser Frage sparen!!!!

Da unsere Beine langsam aber sicher den Dienst quittieren schlagen wir uns mit den öffentlichen Transportmittel wie  Bus, Metro und Regionalbahn zum Campsite.

Caro scheint völlig erledigt und hat mit letzter Kraft das
Womo erreicht

24.03.2008

Heute steht die „Royal Harness Horse Parade“ auf dem Programm.

Diese Veranstaltung findet bereits seit ca. 1900 traditionell am Ostermontag statt. Seit zwei Jahren ist man aus London heraus nach Ardingly aufgrund von Platzgründen gegangen.

Hier werden originale Kutschen und Anspannungen aus dem 1800 – 1900 Jhrd. gezeigt. Die Pferde sind nicht weniger schön.
Wir konnten einen Platz auf der Tribüne ergattern, wo alle Kutschen nach einem  sehr strengen Reglement gerichtete werden.
Leider ist es immer noch kalt um nicht zu sagen schweinekalt
Aber immerhin ist die Tribüne überdacht und hält wenignistend die Schneeschauer ab.

Hier ein paar Impressionen vom Tag.

Das „Fahrerlager“ und die Boxengasse:

Bei der Parade:

Und Schluss für heute:

Nachdem wir uns wieder aufgewärmt und die Gesichtszüge wieder entspannt waren ging es dann bei Straßenglätte und mehreren Schneeschauern zum Campsite „Abbey Wood“ in einem Londoner Vorstadtbezirk.

23.03.2008

Wir nähern uns mit riesen Schritten London und müssen natürlich auch mal im Schloss Windsor vorbeigeschaut haben.

Also war die kurz, das Frühstück auch und schon geht es los Richtung Windsor.

Unser Ausblick aus dem Fahrerhaus.

Die Besichtigung ist leider erst ab 13.00 Uhr, da die Queen höchstpersönlich anwesend ist.
Der Beweis, die königliche Standarte  weht im Wind:

Glück gehabt und wir vertreiben uns die verbleibende Zeit mit einem Stadtrundgang und
geruhen in unserem Castle eine doch wahrlich königliche „Soup de Tüt“ an dicken Sauerländern zu verspeisen.

Dann geht es los und wir sind einfach nur geplättet angesichts des ganzen Prunk und Pomp und Altertümchen.
Leider dürfen wir in den Räumen selbst nicht fotografieren,
aber außerhalb schon.

Auch das Motiv für das übliche „Ich war da Photo“ steht auch schon bereit

Hier wartet die Queen „HM Elisabeth II“ in ihren Privat-Gemächern auf den Staatspräsidenten von Frankreich Herrn Sarkozy.

Am Nachmittag geht es dann weiter Richtung Ardingly zur bereits traditionellen „Royal Harness Horse Parade“
Wir finden einen Stellplatz direkt gegenüber dem Ausstellungsgelände und können einen ganz tollen Sonnenuntergang genießen.

22.03.2008

Nach einem guten und ausgedehnten Frühstück verlassen wir Exeter Richtung Salisbury und Stonehenge.
Dies sind auch die Etappenziele für heute.
Es stürmt noch immer und auf dem „Highway“ wird unser Nasenbär doch arg von dem Sturm gebeutelt und das Fahren ist anstrengend.

In Salisbury haben wir leider keinen passenden Parkplatz gefunden und konnten somit nicht die tolle Altstadt und den Dom besichtigen.

Mittagspause irgendwo zwischen Salisbury und Stonehenge am Straßenrand und ……

es schneit…..
aber trotzdem hat sich schon der Osterhase angemeldet.

Wir machen uns auf in Richtung Stonehenge und sind von dem ersten Eindruck aus der Ferne schon beeindruckt.

Trotz der Eiseskälte entscheiden wir uns diesen besonderen Ort zu besichtigen und werden, obwohl viele Touristen da sind, auch gleich von seiner Mystik gefangen genommen.

Stonehenge wurde von etwa 3.000 bis 1.500 v. Chr. in drei
Phasen errichtet.

Erst 1.500 v. Chr. erhielt Stonehenge sein heutiges Aussehen.

Bis heute gibt die Megalith-Kultstätte Archäologen und anderen Wissenschaftlern Rätseln auf.
Uns war eigentlich nur kalt; gefühlte –15°C und Sturm.

Aber wir wurden durch ganz tolle Licht- und Wolkenspiele entschädigt.

Einige Bewohner in der Nähe scheint das Wetter gar nicht zu stören:

Nach dem doch recht beeindruckendem und im wahrsten Sinne des Wortes erfrischenden Kulturausflug wird es mal wieder Zeit für die Weiterreise gen London.

Wir suchen einen Campingplatz in der Nähe von der Stadt Hanley on the Thames.
Hier macht nun zum ersten mal die Clubmitgliedschaft richtig bezahlt.
Der Campsite ist voll belegt, aber trotzdem bekommen wir für die Nacht einen Platz vor der Schranke in der sogenannte „late night arrival zone“ zu gewiesen.

Da sich ja schon heute Mittag zum erstenmal der Osterhase gezeigt hat, hat er auch gleich sein Talent voll ausgespielt und uns so das ein oder andere „Ei“ ins Nest gelegt. Schließlich muß er ja morgen auch wieder in „good old Germany“ sein.

Aber ein Problem haben wir heute noch nicht lösen können.
Den Wochenendeinkauf für Ostern. Aber unser Kühlschrank ist noch gut gefüllt und Brot findet man auch an einer Tankstelle.

21.03.2008

Die Nacht war einfach nur schrecklich…….
Der Wind frischte deutlich zur Sturmstärke auf und brachte unseren Nasenbären deutlich zum Schwanken.
Leider standen wir nicht mit der Nase im Wind, sondern mit der Breitseite und dementsprechend konnte der Wind gut am Womo rütteln.
Der Regen sorgte dann noch dafür, dass es in unsere Kabeltrommel regnete, die unter dem Auto hinter dem Reifen lag, und somit mitten in der Nacht der Strom ausfiel. Wir haben nicht wirklich gut geschlafen und auch nicht viel.
Unsere Nachbarn, die an der gleichen Stromsäule hingen, fanden dass mit dem Strom nicht wirklich Klasse und haben unter lautem Fluchen morgens um sieben im strömenden Regen den Wohnwagen angehängt und den Standplatz gewechselt.
Wir haben in der Nacht nur den Kühlschrank auf Gas umgestellt und gut war.
Um den Rest haben wir uns nach dem Frühstück gekümmert.

Heute steht eine Fahrt mit einer Dampfeisenbahn auf dem Programm.
Wir machen uns dann nach dem Frühstück auf in Richtung
Buckfastleight.
Der Sturm hat immerhin die Wolken vertrieben und lässt die Sonne am Himmel blitzen, aber es wird immer kälter und kälter.

Schön war die Fahrt mit der Eisenbahn trotzdem.

Mehr soll es heute auch nicht mehr geben.
Die letzte Nacht steckt uns noch allen in den Knochen und so kehren wir müde nach Exeter zurück.
Wir gewöhnen uns so langsam an den nicht nach lassenden wollenden Sturm und merken in der Nacht kaum noch etwas davon.
Außer, ja außer, dass mitten in der Nacht trotz reichlich Bettzeug und Decken es ganz schön kalt wird.
Ein Blick auf den Regler der Truma-Heizung lässt unsere Vermutung wahr werden. Das Gas ist alle und die Flaschen müssen gewechselt werden.
Mario zieht sich schnell an und nimmt den Kampf auf sich und kehrt nach ein paar Minuten total durchgefroren unter die noch halbwegs warme Bettdecke zurück.
Kurzfristig entscheiden, morgen etwas länger zu schlafen…..

20.03.2008

Heute geht es noch mal ins Dartmoor, aber diesmal halten wir uns strikt an die Empfehlung der Campingplatz-Wirtin. Nämlich nur solche Straßen  zu fahren, deren Schild eine schwarze Umrandung trägt. Ihre Familie hat sich an einer ähnlichen Stelle auch schon mal „festgefahren“ und mussten von der „Assistance“ herausgeholt werden.
Das Erlebnis war uns eine Lehre……

Die Ziele heute sind einmal in Princetown das „National Park Dartmoor Visitor Center“ und in Two Bridges die Steinbrücken aus dem Mittelalter.

Nach dem Frühstück geht es los, doch ein leicht mulmiges Gefühl wegen der Kupplung bleibt. Aber sie scheint sich ganz gut erholt zu haben und macht keine Probleme.

Leider mag sich die Sonne heute nicht so recht blicken lassen, aber nichts desto trotz geniessen wir die einmalige Landschaft.
Caro und ich machen einen kleinen „Wer sieht als erstes die Ponies“ -Wettkampf und haben sehr viel Spaß dabei.

Wir haben unsere erste Station erreicht und besuchen das Visitor Center des Dartmoors. Dort wird die Geschichte und auch die vielen Legenden des einzigartigen Naturreservates durch viele Berichte und Filme, aber auch Schautafeln erklärt.
Besonderen Wert legt man hier darauf, den Besucher für die Einzigartigkeit der Fauna und Flora zu sensibilisieren und dieses entsprechend zu schützen. Auch wird hier eindringlich vor den plötzlichen Wetterumschwüngen mit sehr dichtem Nebel gewarnt……
Aber wir kümmern uns dann doch vorerst mal darum, Carolin einiges zu Übersetzen und zu erklären.

Den Spaziergang verschieben wir dann, denn es ist nicht wirklich einladend dort draußen.
Wir machen uns wieder auf und steuern das zweite Tagesziel an.
Die mittelalterlichen Steinbrücken von Two Bridges.

Sie gaben auch dem Ort seine Bezeichnung. Aber ob die wirklich halten?
Ich bin mir da, für meinen Teil zumindest, nicht wirklich sicher…..

Aber auch der Umgang mit den sogenannten Schafs-Klappen will gelernt sein, auf jeden Fall haben wir eine Menge Spaß.

Gott sei Dank erreichen wir unser Wohnmobil, welches 3 min. Fußweg entfernt steht noch trocknen Fußes. Es hat sich innerhalb von Minuten deutlich zugezogen und es wird urplötzlich stark windig und beginnt zu regnen…..
Man sollte also doch die Warnungen der Einheimischen dort ernst nehmen und nur mit entsprechenden Karten, Kompass und guter Ausrüstung ins offene Gelände gehen…..

So machen wir uns dann langsam auf den Weg Richtung Exeter, wo wir heute abend Übernachten werden.
Vorher kommen wir noch an einem kleinen Pferdepark vorbei und legen noch mal einen Stopp ein, um den Tieren noch einen Besuch abzustatten.
Caro hat auch trotz des schlechten Wetters ihren Spaß…

Und mal ein kleines Zicklein zu füttern macht auch viel gute Laune….

So nachdem alle Tiere versorgt und zu Bett gebracht worden sind, wird es für uns Zeit den Campingplatz an zu steuern.
Mit Einbruch der Dunkelheit ereichen wir in Exeter den Campingplatz, der inmitten einer Pferderennbahn liegt.

Wir suchen uns einen schönen Platz und genießen den Abend. Dem immer stärker werdenden Wind messen wir noch keine allzu große Bedeutung bei
Zumal beim Einchecken an der Willkommenstafel als Wetterinformation geschrieben stand:
„10°C, a little bit misty and windy”.

Wir genießen den Abend mit spielen und gehen zeitig ins Bett, noch nicht wissend, was da noch in Sachen Wind passieren wird.